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Schild-Hinweis auf Shelter

Teil 1: Festland, Fünen, Langeland, Lolland, Falster

Übernachten in Dänemark I

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Die „Shelter“ genannten, zu einer Seite offenen Holzhütten waren für mich DIE Entdeckung, was das Übernachten in Dänemark angeht. Man hat ein festes Dach über dem Kopf, spart sich den Zeltaufbau und es ist nie nass, stattdessen kann man nasse Klamotten trocknen …

… und hat Sitzbänke und einen Tisch, der zum Essen, aber auch zum Sortieren und Packen der Sachen geeignet ist.

Fast immer gibt es einen Tisch mit Sitzbänken dabei und eine Feuerstelle. Finanziert werden sie in der Regel von der Gemeinde, wie hier auf dem Rost zu lesen ist; manche werden auch privat betrieben und kosten dann 3-4 €, dafür gibt es dann aber oft auch den Luxus von Dusche und WC. Hier, an meinem ersten Übernachtungsplatz, gab es immerhin Wasser aus dem Hahn.

Am nächsten Shelterplatz hatte ich Pech – beide Hütten waren vorbestellt. Zum Glück gab es in der Nähe eine zum frei Zelten ausgewiesene Wiese. Da Unwetter mit Sturmböen angesagt war, habe ich, um gut bedacht zu sein, eine windgeschützte Ecke gesucht und dort über mein Zelt noch ein Tarp gespannt.

Das Ganze nicht nur im Boden, sondern auch an den Bäumen befestigt; der Eingang war „von hinten durch die Brust ins Auge“: auf dem Baumstamm bis ans Ende klettern, dabei über die Schnüre steigen und dann …

… unter dem Tarp halb durch das Zelt herum, der Eingang zeigte zur Wasserseite hin. An diesem Standort habe ich übrigens mehrere Nächte verbracht (eigentlich darf man nur zwei), weil er so praktisch war: Im nahegelegenen Hafen gab es ein öffentliches WC und einen Duschraum (dafür musste ich allerdings erst den Code rausbekommen – ein Hafenmitarbeiter hat ihn mir verraten und dazu einen Trick: Man kann sich eine Hafenkarte ziehen, hat damit Zugang und bei der Rückgabe bekommt man das Geld zurück bis auf einen kleinen Betrag für’s Duschen). Und von hier aus konnte ich ohne Gepäck in mehreren Tagesausflügen die Inseln Als und Kegnæs erkunden. Ganz am Ende sagte mir übrigens jemand, dass die öffentliche Zeltwiese ca. 100 m weiter war – aber es hat sich niemand daran gestört, dass ich am falschen Platz und länger da war.

Am nächsten Platz gab es gleich 5 Shelter – drei zusammen, belegt von drei Männern auf Tour, und zwei zusammen. So hatte jeder einen – gedacht sind sie in dieser Größe für bis zu vier Personen.

Also wieder Platz genug, um sich auszubreiten, zu kochen und schließlich in Ruhe zu schlafen.

Eine schlichte Hütte auf einem riesigen Privatgelände. Einziger Nachteil: ein sehr niedriges Dach mit harter Kante 😉

Ein Kinder- und Tierliebhaber-Paradies: Es gibt u. a. Ziegen, Kaninchen, Hühner, Enten, Meerschweinchen – und die Übernachtung ist kostenlos! Übrigens seht ihr hier den anderen Namen für die Shelter: „Primitiver Übernachtungsplatz“. …

So primitiv ist es aber gar nicht: Es gibt diese Draußenküche, und nur wer hier Holz verbraucht, zahlt dafür eine Kleinigkeit (ich habe etwas mehr in die Box gelegt, weil mir ein Liegestuhl zusammenbrach, als ich mich reinsetzte).

Es gibt ein Plumpsklo. Ich habe mich gewundert, dass es fast zugewachsen war und auch von Krabbeltierchen musste ich es befreien. Später habe ich verstanden, warum: …

… Es gab – etwas versteckt – ein komfortables WC, gleich neben dieser Draußendusche! Dazu einen Saunawagen, diverse Kinderspiel- und -rutsch- und -klettergelegenheiten und ein großes Areal mit den Tieren. Wenn ihr es sucht: www.boiskov.dk.

Das Hinweisschild zur nächsten Hütte – dicht an einem Jugendgästehaus, wo man die Toiletten benutzen konnte.

Eine Hütte dicht am Wasser. Nachts kam noch jemand in die Nachbarhütte, der schon wieder verschwunden war, als ich aufstand.

Mitten im Wald ein fantastischer Platz mit drei Hütten – in den anderen machte eine Familie einen Wochenendausflug ins Freie! Oben an einer Steilküste gelegen öffnet sich ein toller Blick weit über das Meer.

An einem Wanderweg lagen diese Hütten. Freundliche Vor-Nutzer hatten ein paar Dosen Bier dagelassen – eine ließ ich mir schmecken!

Direkt am Waldrand bot dieser Shelter einen fantastischen Blick auf die Landzunge – Meer an drei Seiten! Feuerplatz, Tisch und Bänke natürlich, aber keine Toilette. Dafür etwas, was ich schon mehrfach vermisst hatte und dachte, es müsste zur Standardausrüstung einer Hütte gehören: …

Ein Handfeger! Wenn auch schon in die Jahre gekommen. Aber das zeigt ja um so mehr den Bedarf! …

… und, was es auch selten gibt: Eine Leine zum Wäsche Trocknen! Ich hatte wieder allen Platz für mich alleine. Es hat was für sich, gegen Ende der Saison zu radeln!

Angekommen auf Langeland lernte ich eine ganz andere Art von Shelter kennen: Für eine Person, …

… mit Klappe zum Öffnen …

… und Seiteneingang. Hinten ist noch eine Klappe, um das Gepäck reinzulegen. Da hat sich jemand was gedacht, die Hütte komfortabel zu gestalten! …

Das nutzten allerdings auch Mitbewohner, die ich erst am Morgen über meinem Kopf bemerkte – aber sie haben sich ruhig verhalten. Ich nahm mir trotzdem vor, wenn ich schon kurz vor Sonnenuntergang erst ankomme, mir trotzdem Zeit zu nehmen, meine Übernachtungsplätze zu inspizieren!

Relativ neue Hütten, vorbildlich ausgestattet, weil von Naturfreunden im nahegelegenen Haus betreut. Was gab es – neben dem Üblichen?

Einen Moskitoschutz zum Herunterrollen! Habe ich aber nicht gebraucht.

Sitzklötze – mit Beschriftung, damit sie nicht ins Feuer geworfen werden.

Ein großer Besen am Haus – und im Hintergrund ein Trockenklo. Einen Handfeger gab es noch extra. Und ein Gästebuch. Und Holz für’s Feuer.

Das Innere der Toilette – sehr sauber! Mit Toilettenpapierhalter, Desinfizier-Gel und Streu. Was für ein toller Service die Pflege dieser Shelter! Es wird dafür um einen kleinen Betrag gegeben – den zahle ich sehr gerne!

Die abendlich vorbeifliegenden Reiher habe ich leider nicht erwischt – aber der Blick auf den Sonnenuntergang ist auf diesem Campingplatz grandios. Ein schlichter Platz, der alles hat, was man sich wünscht – …

… und ein paar Ziegen! Man zahlt nur wenige Kronen (3 Euro). Der Campingplatzbesitzer von Bruserup ist der Komponist und Dirigent Svend Aaquist und entsprechend sehr interessiert an kulturellem Austausch!

Hat man sowas Feines schon gesehen? Ich vorher jedenfalls noch nicht. Doppelstockbetten, Tisch mit Gästebuch, Autositz auf Rollen und ein Teppich! …

… Damit es schön sauber bleibt darin ist liegen davor Wegplatten. Mit diesem Paar habe ich dort übernachtet. Eine Trockentoilette gibt es auch. Nur der Ausblick ist nicht so grandios – aber schon schön grün.

Shelter

Die „Shelter“ genannten, zu einer Seite offenen Holzhütten waren für mich DIE Entdeckung, was das Übernachten in Dänemark angeht. Man hat ein festes Dach über dem Kopf, spart sich den Zeltaufbau und es ist nie nass, stattdessen kann man nasse Klamotten trocknen …

Tisch voll Radfahrsachen

… und hat Sitzbänke und einen Tisch, der zum Essen, aber auch zum Sortieren und Packen der Sachen geeignet ist.

Shelter mit Grill

Fast immer gibt es einen Tisch mit Sitzbänken dabei und eine Feuerstelle. Finanziert werden sie in der Regel von der Gemeinde, wie hier auf dem Rost zu lesen ist; manche werden auch privat betrieben und kosten dann 3-4 €, dafür gibt es dann aber oft auch den Luxus von Dusche und WC. Hier, an meinem ersten Übernachtungsplatz, gab es immerhin Wasser aus dem Hahn.

Zelt mit Tarp darüber

Am nächsten Shelterplatz hatte ich Pech – beide Hütten waren vorbestellt. Zum Glück gab es in der Nähe eine zum frei Zelten ausgewiesene Wiese. Da Unwetter mit Sturmböen angesagt war, habe ich, um gut bedacht zu sein, eine windgeschützte Ecke gesucht und dort über mein Zelt noch ein Tarp gespannt.

Zelt mit Tarp

Das Ganze nicht nur im Boden, sondern auch an den Bäumen befestigt; der Eingang war „von hinten durch die Brust ins Auge“: auf dem Baumstamm bis ans Ende klettern, dabei über die Schnüre steigen und dann …

Zelt mit Tarp darüber

… unter dem Tarp halb durch das Zelt herum, der Eingang zeigte zur Wasserseite hin. An diesem Standort habe ich übrigens mehrere Nächte verbracht (eigentlich darf man nur zwei), weil er so praktisch war: Im nahegelegenen Hafen gab es ein öffentliches WC und einen Duschraum (dafür musste ich allerdings erst den Code rausbekommen – ein Hafenmitarbeiter hat ihn mir verraten und dazu einen Trick: Man kann sich eine Hafenkarte ziehen, hat damit Zugang und bei der Rückgabe bekommt man das Geld zurück bis auf einen kleinen Betrag für’s Duschen). Und von hier aus konnte ich ohne Gepäck in mehreren Tagesausflügen die Inseln Als und Kegnæs erkunden. Ganz am Ende sagte mir übrigens jemand, dass die öffentliche Zeltwiese ca. 100 m weiter war – aber es hat sich niemand daran gestört, dass ich am falschen Platz und länger da war.

Übernachtungs-Shelter

Am nächsten Platz gab es gleich 5 Shelter – drei zusammen, belegt von drei Männern auf Tour, und zwei zusammen. So hatte jeder einen – gedacht sind sie in dieser Größe für bis zu vier Personen.

Blick ins Shelter

Also wieder Platz genug, um sich auszubreiten, zu kochen und schließlich in Ruhe zu schlafen.

Eine schlichte Hütte auf einem riesigen Privatgelände. Einziger Nachteil: ein sehr niedriges Dach mit harter Kante 😉

Schild: Tiere auf dem Platz

Ein Kinder- und Tierliebhaber-Paradies: Es gibt u. a. Ziegen, Kaninchen, Hühner, Enten, Meerschweinchen – und die Übernachtung ist kostenlos! Übrigens seht ihr hier den anderen Namen für die Shelter: „Primitiver Übernachtungsplatz“. …

Draußenküche

So primitiv ist es aber gar nicht: Es gibt diese Draußenküche, und nur wer hier Holz verbraucht, zahlt dafür eine Kleinigkeit (ich habe etwas mehr in die Box gelegt, weil mir ein Liegestuhl zusammenbrach, als ich mich reinsetzte).

Plumpsklo

Es gibt ein Plumpsklo. Ich habe mich gewundert, dass es fast zugewachsen war und auch von Krabbeltierchen musste ich es befreien. Später habe ich verstanden, warum: …

Draußendusche und WC

… Es gab – etwas versteckt – ein komfortables WC, gleich neben dieser Draußendusche! Dazu einen Saunawagen, diverse Kinderspiel- und -rutsch- und -klettergelegenheiten und ein großes Areal mit den Tieren. Wenn ihr es sucht: www.boiskov.dk.

Schild „primitive Übernachtung"

Das Hinweisschild zur nächsten Hütte – dicht an einem Jugendgästehaus, wo man die Toiletten benutzen konnte.

Hinweisschild zur Hütte

Eine Hütte dicht am Wasser. Nachts kam noch jemand in die Nachbarhütte, der schon wieder verschwunden war, als ich aufstand.

Hütte im Wald an der Steilküste

Mitten im Wald ein fantastischer Platz mit drei Hütten – in den anderen machte eine Familie einen Wochenendausflug ins Freie! Oben an einer Steilküste gelegen öffnet sich ein toller Blick weit über das Meer.

Hütten

An einem Wanderweg lagen diese Hütten. Freundliche Vor-Nutzer hatten ein paar Dosen Bier dagelassen – eine ließ ich mir schmecken!

Meerblick-Hütte

Direkt am Waldrand bot dieser Shelter einen fantastischen Blick auf die Landzunge – Meer an drei Seiten! Feuerplatz, Tisch und Bänke natürlich, aber keine Toilette. Dafür etwas, was ich schon mehrfach vermisst hatte und dachte, es müsste zur Standardausrüstung einer Hütte gehören: …

Handfeger

Ein Handfeger! Wenn auch schon in die Jahre gekommen. Aber das zeigt ja um so mehr den Bedarf! …

Sachen in offener Hütte

… und, was es auch selten gibt: Eine Leine zum Wäsche Trocknen! Ich hatte wieder allen Platz für mich alleine. Es hat was für sich, gegen Ende der Saison zu radeln!

Ein-Personen-Minihütte

Angekommen auf Langeland lernte ich eine ganz andere Art von Shelter kennen: Für eine Person, …

Hütte mit offener Klappe

… mit Klappe zum Öffnen …

3 kleine Hütten

… und Seiteneingang. Hinten ist noch eine Klappe, um das Gepäck reinzulegen. Da hat sich jemand was gedacht, die Hütte komfortabel zu gestalten! …

Spinnen

Das nutzten allerdings auch Mitbewohner, die ich erst am Morgen über meinem Kopf bemerkte – aber sie haben sich ruhig verhalten. Ich nahm mir trotzdem vor, wenn ich schon kurz vor Sonnenuntergang erst ankomme, mir trotzdem Zeit zu nehmen, meine Übernachtungsplätze zu inspizieren!

Relativ neue Hütten, vorbildlich ausgestattet, weil von Naturfreunden im nahegelegenen Haus betreut. Was gab es – neben dem Üblichen?

Moskitonetz an Hütte

Einen Moskitoschutz zum Herunterrollen! Habe ich aber nicht gebraucht.

Sitzklötze – mit Beschriftung, damit sie nicht ins Feuer geworfen werden.

Ein großer Besen am Haus – und im Hintergrund ein Trockenklo. Einen Handfeger gab es noch extra. Und ein Gästebuch. Und Holz für’s Feuer.

Trockentoilette

Das Innere der Toilette – sehr sauber! Mit Toilettenpapierhalter, Desinfizier-Gel und Streu. Was für ein toller Service die Pflege dieser Shelter! Es wird dafür um einen kleinen Betrag gegeben – den zahle ich sehr gerne!

Abendrot, Steg

Die abendlich vorbeifliegenden Reiher habe ich leider nicht erwischt – aber der Blick auf den Sonnenuntergang ist auf diesem Campingplatz grandios. Ein schlichter Platz, der alles hat, was man sich wünscht – …

Ziegen

… und ein paar Ziegen! Man zahlt nur wenige Kronen (3 Euro). Der Campingplatzbesitzer von Bruserup ist der Komponist und Dirigent Svend Aaquist und entsprechend sehr interessiert an kulturellem Austausch!

Hütte mit Doppelstockbett

Hat man sowas Feines schon gesehen? Ich vorher jedenfalls noch nicht. Doppelstockbetten, Tisch mit Gästebuch, Autositz auf Rollen und ein Teppich! …

Paar für Shelter

… Damit es schön sauber bleibt darin ist liegen davor Wegplatten. Mit diesem Paar habe ich dort übernachtet. Eine Trockentoilette gibt es auch. Nur der Ausblick ist nicht so grandios – aber schon schön grün.

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