Habe ich dich unterwegs fotografiert? Siehe unter Nachlese und dem Land.

Did I take your picture on the way? See under gleanings and the country.

Skulptur: Ein Fisch aus Plastik

(English version see below)

Immer her mit der Versandhandel-Müllflut?

Ich habe im Vorfeld der Reise allerlei Kleinkram-Dinge bestellt, von denen ich meinte oder mir vorstellte, dass es sinnvoll ist, sie für die Tour zu haben. Dinge, die mir bei Recherchen oder rein zufällig im Netz begegnet sind, sowas wie Schnur, Wäscheleine und -Halter, Klapp-Essbesteck, Schäkel usw. Es ist ja so schön bequem: Zuhause im Web gucken, was es gibt – oft deutlich billiger als im Laden und es wird auch noch nach Hause geliefert, ich muss keine Zeit damit verbringen, durch die Läden zu laufen.
Die Erfahrungen damit waren deutlich ernüchternd.

• Die Qualität, ja selbst die Ausführung (z. B. Größe, Material) waren in vielen Fällen nicht so, wie ich sie mir vorgestellt bzw. gewünscht hatte. Oft fehlten dazu genauere Angaben und ich habe mich von den Fotos blenden lassen, manchmal habe ich auch nicht genau genug geprüft, z. B. mir eine Größe mal mit dem Lineal wirklich vor Augen geführt.

• Oft war mir nicht klar, dass China der Versandort ist. So dauerte es Wochen, zum Teil Monate, bis die Sachen da waren. Es gab sogar Extremfälle, in denen ich Waren gar nicht bekommen habe!
Daraus folgt: Immer prüfen, ob die Website ein Impressum hat, ob es Kontaktmöglichkeiten gibt, ev. Erfahrungen mit dem Versender im Internet nachlesen (das habe ich leider erst hinterher getan).
Und sich die Mühe machen, die Rücksende-Bedingungen genau nachzulesen:

• Besonders krass war es, wenn es etwas zu reklamieren oder retournieren gab: Dann stellte sich raus, dass trotz der positiven Bekundungen auf der Website zu Rückgabebedingungen das „Kleingedruckte” eine ganz andere Sprache spricht. Manchmal gab es nicht einmal eine Kontaktmöglichkeit auf der Internet-Seite! Und wenn es gelang, Kontakt auf zunehmen, waren die Bedingungen der Rückgabe so, dass zu befürchten stand, dass man am Ende ganz ohne irgendwas dastand – ohne die Ware und ohne das Geld. Die Krönung war: Ich habe zwei Hosen bekommen, die so eng waren, dass mehr als eine Handbreit zwischen Knopf und Knopfloch fehlte, um sie zumachen zu können – es handelte sich bei M nicht um die bekannte Größe, sondern eine chinesische.
Ich habe letztlich das „Angebot“ angenommen, ein Drittel des Kaufpreises ersetzt zu bekommen, nur um nicht noch mehr Nerv damit zu haben und den Verlust etwas geringer zu halten (hat jemand Interesse an zwei Hosen mit der Bundweite von Kindern, aber der Länge von Erwachsenen? Ich verschenke sie – bitte melden!).

• Und eins war allen Sendungen, ob von „Amazon“, „Wish“ oder welchem Massenversender auch immer, gemein: Sie schicken die Waren – auch wenn man mehrere bestellt – einzeln in Tütchen (Plastik) oder Paketen (Pappe). All das sammelt sich an, wird nur einmal verwendet und wir füllen damit unsere gelben Säcke und Papiertonnen – eigentlich unfassbar, welche Menge jeder Haushalt bei uns alle zwei Wochen entsorgt („2016 verursachten die Deutschen rund 38 Kilogramm Plastikverpackungsabfälle pro Kopf“; www.careelite.de/plastik-muell-fakten/). Und jedes dieser Päckchen hat einen weiten Weg mit dem Flugzeug hinter sich und wird von Fahrern mit in der Regel sehr stressigen Arbeitsbedingungen an die Tür geliefert (früher bekamen die wenigstens noch ein Trinkgeld, aber das ist ganz aus der Mode gekommen).

Ich sage hiermit nichts Neues, aber möchte nochmal ins Bewusstsein rufen: Solange die Benachteiligung des Einzelhandels (Laden- und Personalkosten) besteht (deshalb der Lösungsvorschlag per Petition, eine zusätzliche Logistiksteuer einzuführen, was der Bundestag abgelehnt hat), sollten wir uns fragen, ob wir bereit sind, durch unser Kaufverhalten dazu beizutragen, dass wir den Einzelhandel erhalten, bei dem wir beraten werden und die Waren genau begutachten, selbst nach Hause transportieren und gegebenenfalls auch reklamieren oder umtauschen können.

Hinweis zu Produktnamen

Wenn ich auf ostseefan.eu Produkte, Markennamen o. Ä. erwähne oder vorstelle, geschieht das, weil ich es wert oder passend finde, darüber zu schreiben. Sollten mir Produkte zur Verfügung gestellt worden sein, erwähne ich das explizit und werde mich dadurch nicht beeinflussen lassen, sie anders darzustellen, als es meinem Eindruck und meiner Meinung entspricht, sondern zum Beispiel in einem Test oder Erfahrungsbericht positive wie negative Aspekte nach meiner persönlichen Einschätzung benennen.

Always with the mail-order garbage?

Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)

In the run-up to the trip I ordered all kinds of small things that I thought or imagined would be useful to have for the tour. Things that I came across while doing research or just by chance on the net,
such as string, clothesline and holder, folding cutlery, shackles etc. It’s so nice and comfortable: At home I look at the web and see what’s available – often much cheaper than in the shop and it’s delivered to my home, I don’t have to spend time walking through the shops. The experiences with it were clearly sobering.


• The quality, even the execution (e.g. size, material) were in many cases not as I had imagined or desired. Often more detailed information was missing and I let myself be dazzled by the photos, sometimes I didn’t check exactly enough, e.g. a size times with the ruler really before eyes.


• Often I was not aware that China was the shipping point. So it took weeks, sometimes months, until the things were there. There were even extreme cases in which I didn’t get the goods at all!
From this follows: Always check if the website has an imprint, if there are contact possibilities, maybe read up on experiences with the sender in the internet (unfortunately I did this only afterwards).
And take the trouble to read the return conditions carefully:


• It was particularly blatant when there was something to complain about or return: Then it turned out that despite the positive statements on the website about return conditions, the “small print” speaks a completely different language.
Sometimes there was not even a contact possibility on the website! And if it was possible to increase contact, the conditions of return were such that it was to be feared that inIt was particularly blatant when there was something to complain about or return: Then it turned out that despite the positive statements on the website about return conditions, the “small print” speaks a completely different language. the end one stood there without anything at all – without the goods and without the money. The culmination was: I got two trousers that were so tight that more than a hand’s breadth was missing between button and buttonhole to be able to close them – M was not the known size, but a Chinese one.
I finally accepted the “offer” to get a third of the purchase price replaced, just to not have any more nerves with it and to keep the loss a bit smaller (is anyone interested in two trousers with the waist size of children, but the length of adults? I’ll give them away – please let me know).


• And one thing was common to all mailings, whether from “Amazon”, “Wish” or any other bulk mail order company: They send the goods – even if you order several – individually in bags (plastic) or packages (cardboard). All this accumulates, is only used once and we fill our yellow bags and paper bins with it – actually unbelievable how much each household disposes of every two weeks (“In 2016 the Germans caused about 38 kilograms of plastic packaging waste per capita”;
www.careelite.de/plastik-muell-fakten/). And each of these packages has travelled a long way by plane and is delivered to the door by drivers with usually very stressful working conditions (in the past, they at least got a tip, but that has gone completely out of fashion).

Note about product names

If I mention or introduce products, brand names or similar on ostseefan.eu, it is because I find it worth or appropriate to write about them. If products have been made available to me, I mention this explicitly and will not be influenced to present them in a way that does not correspond to my impression and opinion, but rather name positive and negative aspects according to my personal assessment, for example in a test or experience report.

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